Mit einem GPS-Gerät ist es möglich, die eigene Position bis auf wenige Meter zu bestimmen. Die Genauigkeit hängt von der Empfangsstärke ab. Steile Täler oder Schluchten, sehr dichter Wald oder eine ungünstige Satellitenstellung können den Empfang stören und somit die Genauigkeit beeinflussen. Da sich die Position des GPS-Geräts jedoch ständig ändert, ist der Ausfall meist nur von kurzer Dauer.

Sollte man dennoch über längere Zeit keinen Empfang haben (z.B. beim Durchqueren eines Tunnels), kann der magnetische Kompass, der in den meisten GPS-Empfängern eingebaut ist, zur Orientierung herangezogen werden. Es empfiehlt sich bei der Geräteauswahl auf jeden Fall darauf zu achten, ob das Gerät einen barometrischen Höhenmesser und einen magnetischen Kompass besitzt.

Durch den bereits sehr verbreiteten Einsatz von GPS (Schifffahrt, Strassenverkehr,...) ist bewiesen, dass GPS als virtueller Tourenguide äußerst verlässlich ist. Jedoch sollte vor Antritt einer Tour, das Material gecheckt werden (Ladestand der Batterien,...). Im Menüpunkt Hilfe ist der Check vor der Tour beschrieben.

Andere Umstände (z.B. Witterungseinflüsse) können in der freien Natur immer zu Grenzsituationen führen. Deshalb gilt auch mit GPS Eigenverantwortung und Achtsamkeit zu wahren.

GPS funktioniert ortsunabhängig, demnach ist es egal auf welchen Punkt der Erde man sich befindet. Das beweist auch Reinhold Messner im Bild links.

Bildquelle: www.garmin.de