Die Postalm ist mit 42 Quadratkilometer das größer Almgelände Österreichs. Mit einer Ausgangshöhe von ca. 1200 m gilt es als schneesicher. Nicht so dieses Jahr. Für die bekannten Skitouren Wieslerhorn, Labenberg und Pitscherberg reicht der Schnee nur bedingt. Deshalb diesmal eine leichte Winterwanderung. Wir hatten Grödel an dem Schuhen. Ich habe diese Runde jedoch bewusst als Schneeschuhtour deklariert. Denn wenn über weite Schrecken keine feste, eingetrampelte Schneeschuhspur vorhanden gewesen wäre hätten wir umdrehen müssen. Deshalb im Vorfeld prüfen, ob nicht doch Schneeschuhe nötig wären.
Los geht’s an dem riesigen, gebührenfreien PP bei den Liften. Auf festem Schnee am Pistenrand Anstieg zur Rosserhütte. Nun in den Wald rein und auf festem Schnee zur Innerlienbachalm. Hier stießen wir auf einen gewalzten Weg, bei mehr Schnee offensichtlich eine Loipe.
Nach etwa einer Stunde endet der Wald und die Sicht wird Richtung Pitscherbergalm frei. Nun mehr oder weniger weglos in der hoffentlich vorhandenen Spur am Waldrand entlang zur Huberhütte. Die Sicht nach Norden zum Schafberg und zum Wieslerhorn wird frei. Nach einer weiteren halben Stunde steht man vor der Huberhütte, nun ist natürlich eine Einkehr Pflicht.
Weiter geht’s sonnig und aussichtsreich Richtung Osten Richtung Parkplatz 3. Kurz vor dem Parkplatz führt eine bequeme Straße zur Rosserhütte zurück. Nun nur noch neben der Piste abwärts und die Runde ist geschlossen.
Ein Garmin (das zweimal abschaltete) zeichnete eine Wegstrecke von 8 ½ km, eine reine Gehzeit von 2 ½ Stunden und einen Höhenunterschied von 300 m auf.
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https://de.wikipedia.org/wiki/PostalmTour gallery
Tour map and elevation profile
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