Unsere heutige Tour lautet: "Vienenburg mal quer"
Wo könnte das sein?
Richtig, wie der Titel schon sagt, wandern wir quer durch Vienenburg und darüber hinaus auch zum Kloster Wöltingerode, durch den Harly und entlang des Vienenburger Sees.
Anforderungen?
- mittelschwere Tour (2 Stiefel)
- Kondition kann nicht verkehrt sein
- Jeder wandert auf eigene Gefahr!
- ca. 14,3 km und ca. 200 Höhenmeter
- Trittsicherheit (kann nie schaden)
- Schwindelfreiheit (kann nie schaden)
- gleichmäßig, situativ angepasst mit Zeit zum Schauen und dennoch zügig und bedacht werden wir diese Aufgabe meistern
Was erwartet uns?
- Eine Wanderung quer durch Vienenburg und dem Vienenburger Umland. Dabei können wir auch 3 Stempel vom Nördlichen Harzvorland sammeln.
- Start beim Vienenburger Bahnhof
- Ehemaliges Rathaus von Vienenburg
- Entlang der Radau
- Burg Vienenburg mit der Stempelstelle 31 Nördliches Harzvorland
- Querung der Radau
- Entlang des Mönneckenbachs beim Liethberg
- Querung der Bahnlinie Vienenburg - Goslar
- Kreisel der Okerstr. am Anfang von Vienenburg
- Durch die Kiesteiche
- Querung und entlang der Oker
- Querung der B241
- Entlang des Mühlengrabens
- Kloster Wöltingerode mit der Stempelstelle 29 Nördliches Harzvorlandund Stempelstelle des Harzer Klosterwanderweges der HWN
- Bei der Darre (wo die Stempelkästen sind) gibt es eine etwas geschützte lange Bank - hier pausierten wir
- Klosterladen im Verwaltungsgebäude - hier kauften wir noch etwas ein
- Wir verlassen das Gelände des Klosters Wöltingerode und queren die L510 in Richtung Harly
- Fritz Laube Denkmal
- Am Rande des Harlys entlang.
- Immenröder Stieg
- Schutzhütte
- Herrmann Beyer Weg
- Mammutbaum
- Kräuter August Höhle
- Lärchenweg
- Relativ steil hinauf zum zur Zeit eingerüsteten Harlyturm
- Nun relativ steil hinab zum Lärchenweg und weiter zur Siedlung am Hercyniaweg
- Steile Treppe hinab zur Brücke über die Oker
- Entlang des Vienenburger Sees
- Querung des Hurlebachs
- Biergarten Rosarium mit der Stempelstelle 30 Nördliches Harzvorland
- Über die Fußgängerbrücke zurück zum Vienenburger Bahnhof, wo unsere Autos geparkt wurden
Was ist zu beachten?
- Festes Schuhwerk
- Wanderstöcke (wer mag)
- Der Witterung angepasste Kleidung.
- Der Bergschirm von Göbel für alle Fälle.
- Ein Hut oder sonst. Kopfbedeckung
- Rucksackverpflegung und genügend zu trinken (lieber 1 Liter mehr als zu wenig) (Erste richtige Pause i.d.R. nach ca. der Hälfte der Strecke.)
Evtl. eine Einkehr unterwegs?
- Unterwegs machen wir eine Pause. Ob unterwegs jedoch die Gelegenheit besteht, etwas zum Trinken oder zum Essen zu kaufen, bleibt abzuwarten.
- Evtl. kehren wir zum Ende der Tour hier ein:
https://www.facebook.com/bistrovienenburg/?locale=de_DEBistro im Harz (Döner-Imbiss)Goslarer Str. 6
38690 Goslar (Vienenburg)
Tel.: 05324 7873019
Weitere Links:
- https://de.wikipedia.org/wiki/Vienenburg
- https://geopark-hblo.de/de/standorte/geopfade/geopfad-harly/
- https://de.wikipedia.org/wiki/Harliburg
- https://de.wikipedia.org/wiki/Vienenburger_See
- https://de.wikipedia.org/wiki/Burgruine_Vienenburg
Anmerkungen zur heutigen Tour:
Heute war das Wetter fast so wie befürchtet, denn es nieselte und regnete abwechselnd. Trotz allem ging es, denn z.B. im geschützten Harly kam die Feuchtigkeit von oben und nicht von der Seite. Insoferm schützte uns der Bergschirm von Göbel ganz gut. Und das Wetter stärkte unsere Resilienz. Wir sagen auch Harzstürmer Wetter dazu.
Die Tour war - so empfand ich es - ausgesprochen bwechslungsreich, denn ganz nebenbei sammelten wir drei Stempel vom Nördlichen Harzvorland an markanten Stellen wie z.B. der Burg Vienenburg, dem Kloster Wöltingerode und dem Rosarium am Vienenburger See. Besonders schön waren die Pfade und Wege entlang der Kiesteiche und der Oker. Auf dem Gelände des Klosters Wöltingerode fanden wir eine geschützte Bank entlang der Darre, wo wir pausierten, bevor wir noch im Laden des Klosters im Verwaltungsgebäude waren.
Der Harly bescherte uns den bekannten Mammutbaum, die Kräuter August Höhle und den Harlyturm, der zur Zeit gerade eingerüstet ist. Hinab vom Harlyturm war Vorsicht geboten, da der steile Pfad sehr aufgeweicht und rutschig war. Und am Vienenburger See ist es auch immer schön. Wir erinnerten uns, als wir vor Jahren hier zu Silvester standen und die Spiegelungen des Feuerwerks im Vienenburger See bewunderten.
Im Bistro gegenüber vom ehemaligen Vienenburger Rathaus kehrten wir ein. Das Essen war sehr reichhaltig und entsprach unserem Geschmack. Für Wanderer ist es eine gute und günstige Einkehrmöglichkeit. Alternativ hätten wir noch zum Klosterkrug Wöltingerode fahren können. Ansonsten sieht es mit einer Einkehr um 15 Uhr schlecht aus in Vienenburg.
Wir waren froh, dass wir trotz des feuchten Wetters unterwegs waren. Echte Wanderer darf das nicht abschrecken und so schlimm war es auch gar nicht. Es tat gut, unterwegs zu sein.
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