Schöningen Burgplatz – paläon – Tagebau-informationspunkt – Grenzdenkmal Hötensleben – Fleitsmühle – Hoiersdorf – Schöningen Burgplatz
Tourübersicht
Schöningen ist zweifellos eine der ältesten Städte Niedersachsens (erste urkundliche Erwähnung im Jahr 748). Geprägt von seiner historischen Altstadt, einem markanten Marktplatz und einer Schlossanlage mitten im Herzen der Stadt wird dich Schöningen verzaubern.
Diese leichte Radrundroute führt dich zu interessanten Sehenswürdigkeiten im direkten Umfeld der „Stadt der Speere“.
Tourbeschreibung
Der Start- und Endpunkt dieser Tour befindet sich an der Tourist-Information auf dem Burgplatz in Schöningen.
Da es sich bei dieser Tour um eine Rundroute handelt, kannst du die Tour aber alternativ an jedem anderen Ort der beschriebenen Strecke beginnen und beenden.
Vom Startpunkt an der Tourist-Information auf dem Burgplatz führt dich die Tour vorbei am Geschichtsbrunnen, der Wassermaid, dem Heimatmuseum, dem Alten Rathaus und der St. Vincenz-Kirche durch die Schöninger Innenstadt.
Schon kurz darauf erreichst du den Stadtrand und hast einen beeindruckenden Blick auf das paläon Forschungsmuseum mit seiner faszinierenden Architektur. Ein Besuch des Forschungsmuseums mit den rund 300.000 Jahre alten Schöninger Speeren ist obligatorisch.
Nach dem Besuch geht es weiter zum Tagebauinformationspunkt (Stempelstelle), einem Zeugnis der Klima- und Industriegeschichte. Die dort lagernden Findlinge und die ehemaligen Großgeräte aus dem Tagebau sind imposante Zeitzeugen dieser Ära.
In nur 1,5 Kilometern Entfernung dokumentiert das Grenzdenkmal Hötensleben die örtlichen Verhältnisse zur Zeit der deutschen Teilung. Die Anlage wurde bereits im Januar 1990 unter Denkmalschutz gestellt und gilt heute als das am besten erhaltene Zeugnis der ehemaligen innerdeutschen Grenzbefestigung.
Nach kurzer Fahrt auf dem Kolonnenweg erreichst du die Eisenbahnbrücke (Stempelstelle) über die Aue. Dabei handelt es sich um die ehemalige Eisenbahnverbindung zwischen Schöningen und Oschersleben. Das Besondere an dieser Brücke, sie wurde nach der Grenzöffnung als Symbol der Wiedervereinigung errichtet.
Anschließend führt die Route auf dem Bahndamm durch die Schöninger Feldmark in Richtung Fleitsmühle und am Mühlbach entlang nach Hoiersdorf. Dieser Streckenabschnitt zeichnet sich durch einen hervorragenden Blick auf die Silhouette Schöningens mit der markanten St. Lorenz-Kirche aus.
Ist der Anstieg nach und durch Hoiersdorf gemeistert, wird die Anstrengung mit einem beeindruckenden Blick über die gesamte Region belohnt. Im Süden erhebt sich der Harz, im Osten reicht der Blick über das paläon und Hötensleben hinweg bis weit nach Sachsen-Anhalt hinein.
Zurück in Schöningen lohnt sich ein Besuch der St. Lorenz-Kirche mit ihrem idyllischen Bibelgarten. Direkt daneben auf dem Gelände des ehemaligen Klosters St. Lorenz befindet sich der Golfclub mit dem Restaurant Klosterkrug und einem gemütlichen Biergarten. Ein kleines Tiergehege rundet das Angebot ab und macht den Ort zu einem perfekten Platz zum Verweilen.
Von hier aus ist es nur noch ein Katzensprung zurück zum Ausgangspunkt der Tour am Burgplatz in Schöningen, wo sich ein Besuch des Schlosses Schöningen mit seinem Barockgarten und der Schlosswiese lohnt.
Further information at
https://www.elm-freizeit.de/Galerie du tour
Carte du tour et altitude
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