Vom 23.06. bis 28.06. planten und buchten wir einen Mountainbikeaufenthalt im Raum Schladming mit den angrenzenden Gebieten einschließlich Dachstein. Unser Aufenthalt war in Assach bei Aich im kleinen feinen Hotel Kollerhof (https://www.kollerhof.at/)wo wir sehr gut untergebracht und verpflegt wurden. Assach hat noch ein Plus zu bieten: In 20 Minuten Fußweg ist man in der Gemeinde Aich, die einen wunderschönen Freizeitpark mit Badesee zur ausreichenden Erholung und Abfrischung inkl. Verpflegung sein eigen nennen darf. Mit der Schladming-Dachstein-Card (https://www.derdachstein.at/de) hat man freien Eintritt, genau so wie die kostenlose Fahrt auf den Dachstein mit der Gondelbahn. Wir nutzten die Card aus und sparten viel Geld damit. Meine hier vorgestellten Mtb-Touren sind bis auf die Touren 1 und 6 identisch mit den Tourenvorschlägen von Tourenkönig "Herzi" und waren eine wertvolle Hilfe bei der Vorbereitung.
Tour 4 Über den Salzastausee zur Viehbergalm
Bevor wir diese Tour planten und ausführten war die Frage zu klären, soll man sich von dem Verbotsschild mit dem Fahrrad drauf vor der Staumauer am Salzastausee abschrecken lassen. Nach mehrfachem Nachfragen bei kompetenten Leuten sind wir gefahren, aber in dem Bewusstsein, falls etwas passieren würde, niemals irgendwelche Forderungen an Gemeinde, Grundstücksbesitzer usw. zu stellen. Da muss die Eigenverantwortung durchgängig sein!
Wir hielten uns exakt an die Herzi-Tour und folgten dieser vom Parkplatz in Gröbming weg bis zum Ende der Tour. Im Ergebnis stimmen wir mit ihm überein, dass es wohl die schönste Tour in diesem Gebiet war. Sie bietet sehr viel: Zuerst das langsame und leichte Einrollen bis zum Salzastausee, dann die schöne lange Fahrt am See entlang, danach die steile Auffahrt hinauf zunächst bis zur Rassenbachalm auf 1302 m und schließlich die willkommene Abkühlung im Miesbodensee mit dem Radlerluxus eines eigenen Raddepots zum Schutz vor den Kühen. Auch am Badeplatz ist man durch Zäune von den Kühen getrennt. Wer Angst vor Blutegeln hat, sollte den See meiden (so konnten wir es erfahren, wir merkten nichts davon!)
Der nächste Höhepunkt war das Ankommen und die freundliche Aufnahme auf der Viehbergalm, hier die Ritzinger Hütte mit der Chefin Marianne. Klar, dass wir die Kücheln probierten. Die nette Bedienung Heike, aus dem Raum Neu-Ulm stammend, die einen Helferjob auf der Alm ausprobierte, passte gut zum Ambiente.
Ein weiterer Höhepunkt schloss sich direkt an. Das war die herrliche Abfahrt durch lichten Lerchenwald mit üppiger Flora und dann der extrem steile Endspurt auf der geteerten Öfen-Abfahrt. Mein Höhenprofil zeigte stellenweise Steilheiten zwischen 20 und 38 % an. Trotzdem möchte ich bei intakten Bremsen die Strecke nicht als nicht fahrbar bezeichnen. Ein Genuss!
Die Rückfahrt zum Parkplatz bei der Musikschule schloß die Runde im wahrsten Sinne des Wortes rund ab.
Tour Galerie
Tour Karte und Höhenprofil
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