Hier wieder eine Tour, die man auch an heissen Tagen wie diesen, gut fahren kann. Startet man ca. 9 Uhr, dann hat man bei der Hinfahrt viel Schatten und gute Verhältnisse. Die Auffahrt zum Frillensee ab Adlgass ist selbst in der Ferienzeit weitgehend ungestört, weil die Wanderer auf anderer Route zum See aufsteigen. Wir sind heute höher aufgefahren und daher an der Südseite zum See hinuntergefahren. Dieser Weg ist grobsteinig und mit Vorsicht zu befahren aber nicht verboten. Umgekehrt steht aber ein Fahrradverbotsschild.
Wie erwähnt haben wir die Tour schattig angelegt. Von der Chiemgauhalle in Traunstein an den kostenlosen Parkplätzen gestartet, legten wir die Tour östlich vom Hochberg entlang hinüber nach Vorderwelln und Hinterwelln, steil hinunter zur Autobahn und hinauf bei Kohlbrenn und weiter auf Radwegen bzw. kaum befahrenen Straßen Richtung Heutau-Hammer. Dort kleine Rast am Kurpark Hammer. Hier auch eine Servicestation für Fahrräder und Trinkwasserstelle mit Kneipptretbecken. Weiterfahrt vor der Bundesstraße links auf dem Radweg weiter bis nach ein paar Kilometern links die Straße Richtung Farnbichlalm den Radweg quert. Nun in den Wald hinein und auf diesem rechts bleibend bis Nähe Sportferiendorf Hutterer. Einfach dem Track folgend über Brenner und weiter nach Adlgass. Nun sind es nur mehr wenige Höhenmeter zum Frillensee. Direkt am See leider nur wenige Ruhebänke, aber zu Fuß entdeckt man überall Stellen wo man zum Wasser kommt. Baden ist aber verboten!
Die Rückfahrt legten wir wieder der Sonne abgewandt, soweit es sich mit der Route vereinbaren ließ. Zurück zum Teil auf der Anfahrtroute, dann aber über Schwarzberg auf Radwegen hinüber Richtung Ortsteile Gschwall und Wien. Dort dann rechts der Abzweig zur Antoniuskapelle. Entweder zu Fuß die Treppen hinauf oder mit dem Rad direkt vor die Kapelle fahren kann man selbst entscheiden. Sehr sehenswerter Ort mit herrlicher Aussicht. Etwas unterhalb der Kapelle eine Mariengrotte. In der Kapelle Beschreibungen und alles Wissenswerte über diesen netten Andachtsort.
Danach Rückfahrt über Fantenberg an der Roten Traun entlang, wieder bis Hammer und weiter bis Siegsdorf-Wernleiten und hier Auffahrt zum Hochberg. Geplant war eine Einkehr im Gasthof Reitthaler auf halber Strecke zum Hochberg. Leider öffnet das Gasthaus an Werktagen erst ab 17 Uhr. So fuhren wir auf der Aufstiegsspur vom Vormittag wieder zurück nach Traunstein.
Insgesamt eine schöne Tour, meistens im Schatten, aber geschwitzt haben wir trotzdem.
Tour Galerie
Tour Karte und Höhenprofil
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