Taching am gleichnamigen See bietet eine wunderbare Aussicht auf das Alpenvorland, verläßt man den Ort in westlicher Richtung. Hier ist ein Rundweg mit gelben Richtungspfeilen ausgeschildert. Da er an vier Kapellen vorbeiführt, wird er auf der Infotafel am Dorfplatz als Kapellenrundweg bezeichnet. Wir gingen die Runde im Uhrzeigersinn, vorgeschlagen wird er in der entgegengesetzten Richtung.
Start ist direkt am Dorfplatz Taching bei der Kirche. Er führt zuerst etwas verzwickt ins Mühltal, vorbei an der Irgmühle. Erst nach etwa ½ km bei der Peter-Müller Kapelle fanden wir den ersten Wegweiser, ein gelber Pfeil. Diese Wegweisung begleitet einen bis zum Ziel. Nun durch eine neue Wohnsiedlung und über einen Wiesenweg zur Huckingerkapelle, die eingezäunt auf dem höchsten Punkt der Runde steht. Der Weiterweg vollzieht sich an einem Waldrand bzw. als Pfad im Wald. Bemerkenswert ist das „Naturkino“ mit einer genauen Infotafel, auf der alle Berge bezeichnet sind. Sogar die Feste Hohensalzburg ist auszumachen.
Der Abstieg geht an der Kneippanlage vorbei zur Hubert-Schmid-Kapelle, die einzigen 100 m auf einer Autostraße. An einem Insektenhotel vorbei, ein kurzer steiler Anstieg und der letzte Pfad, vorbei an der Martlkapelle führt in gerader Linie zurück zum Dorfplatz.
Auf der gesamten Runde reiht sich ein schöner Ausblick an den andern. Ich bezeichne die Runde als Spaziergang, denn es sind nur gut 3 ½ km zu gehen, der Höhenunterschied beträgt ca. 100 m. Eine Stunde Gehzeit und ½ Std. Pausen zeichnete das Garmingerät auf.
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