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Tour #80021: Jung und spritzig – die Vulkane Chinyero und Garachico

Kategorie: Wandern
Spanien » Islas Canarias » Teneriffa » Garachico

Weg zum Chinyero

Jung und spritzig – die Vulkane Chinyero und Garachico

Die Feuerbergstour im Corona Forestal, dem ausgedehnten Kiefernwaldgürtel, der in Höhen von 1000 m bis 2000 m die Insel wie einen Gürtel umspannt, führt uns zwischen die Vulkane Garachico und El Chinyero. Der Erste entstand bei einem Ausbruch im Jahre 1706 und zerstörte Teile der 8 km entfernten Hafenstadt Garachico durch Lavaströme. Die wieder aufgebaute, auf einer halbkreisförmigen durch den Vulkanausbruch geschaffenen Landzunge malerisch gelegene Stadt ist übrigens auch einen Besuch wert. Der zweite im Bunde – der aus mehreren Schloten bestehende El Chinyero, erhob sich bei der bislang letzten Eruption auf Teneriffa im November des Jahres 1909.

Bei dieser Wanderung bieten sich bei strahlend blauem Himmel, zwischen dem satten Grün der Kiefern immer wieder herrliche Ausblicke auf den verschneiten Teide und den Pico Viejo (erdgeschichtlich eher „jung“ - letzter Ausbruch 1798) und bei klarer Sicht schweift der Blick übers blaue Meer bis zu den Nachbarinseln La Palma und La Gomera.

Von der Freizeitzone Arenas Negras gehen wir zunächst über pechschwarze Lavaasche und Lavafelder unterhalb des Garachico 1,5 km bis zum Kiefernwald. Hier verlassen wir den markierten Weg, halten uns an eine Fahrspur nahe des Waldrandes und erreichen nach insgesamt 50 Minuten einen Wasserkanal und eine Weggabelung. Rechts (Wegweiser: PR TF43.1 Chinyero 1,4 km) geht unser Weg bergan durch lichten Kiefernwald und vereinzelte Ginsterbüsche. Bei Km 4, einer Wegkreuzung treffen wir auf den neu gebauten Rundweg „Circular Chinyero“, dem wir in ganzer Länge im Uhrzeigersinn folgen (PR TF43 - 5,7 km). Bald erreichen wir die Asche- und Lavafelder des Vulkans und fast an der höchsten Stelle unseres Weges eine alte von Waldbränden gezeichnete Kiefer, von der man die bizarren Ausläufer des Chinyero gut überblicken kann. Im weiteren Verlauf des Weges queren wir zwei Lavafelder und erreichen wieder die o.g. Kreuzung. Ab hier bieten sich zwei Varianten: Bei Variante A gehen wir 500 m geradeaus in den Wald hinein und biegen dann auf einen lange nicht begangenen Weg nach links ab. Markierungen sind hier kaum noch vorhanden, selbst die Steinmännchen sind abgewandert. Nach 1 km treffen wir auf den Wasserkanal und den Weg von Variante B. Bei Variante B nehmen wir den Weg, den wir heraufgekommen sind und verlassen ihn nach ca. 500 m nach rechts. Beim Wasserkanal führt der beschilderte Wanderweg zurück nach Arenas Negras.

Mehr Fotos von meinen Wanderungen auf Teneriffa gibt es auf meinem Netzplatz zu sehen: www.kannesen.net/teneriffa.html

 

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Tour Karte und Höhenprofil

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