Der Wallfahrtsort Maria Eck mit Kirche, Gastwirtschaft und Kloster, sowie Seminarräumen und Andachtsstätten wie z.B. die schon öfter hier vorgestellte Waldkapelle laden insbesondere im Frühjahr zu einer Radtour ein. Von unserem Ausgangspunkt Traunstein ist der Ort auf Asphaltstraaaßen und weitgehend autofreien Straßen, bzw. Radwegen problemlos ind ca. 10-15 km mit jeder Art von Rad ohne größere Anstrengung zu erreichen. Fährt man nach der Kriche und dem Gasthof weiter aufwärts beginnen Steilstücke der Strecke den Stempel "anstrengend" oder "schwierig" bis "sehr schwierig" aufzudrücken. Besonders das Steilstück nach der Waldkapelle und weiter oben dann der Karrenweg bis zum Raddepot oberhalb dem Aussichtsplatz "Chiemseeblick" ist steinig, wurzelbestückt, sehr steil und damit als "sehr schweirig" im Aufstieg, als auch in der Abfahrt zu bezeichnen. Absteigen ist kein Manko! Dennoch möchte ich diese Tour als sehr lohnend bezeichnen. Es ist keine Schande, wenn man das Rad am letzten Abzweig von der Forststraße hinauf in den Karrenweg deponiert.
Wie schon erwähnt gibt es viele Wege von Traunstein (Startplatz an der Traun) nach Maria Eck zu fahren. Für uns immer schön ist es an der Traun entlang bis Seiboldsdorf und dann hinüber nach Wimpasing, der schönen Aussicht wegen zu fahren und dort beim Maibaum eine erste Rast einzulegen. Dann fahren wir hinunter nach Vachendorf, wer noch nicht gefrühstückt oder seine Brotzeit vergessen hat, kann beim Bäcker Wagner dieses nachholfen.
Von Vachendorf geht es ein kleines Stück zurück zur Bahnlinie und vorher rechts ab hinauf nach Hasperting und darüber hinaus unter der Autobahn hindurch und aufwärts den kleinen Ortsteil Reichhausen durch und danach rechts abbiegen und hinüber nach Reuten und Alzing und schließlich bis zum ehemaligen Mamutheum gelangt. Danach geht es rechts steil aufwärts auf Staubstraße, immer wieder etwas fordernd und man gelangt schließlich zur Fahrstraße nach Maria Eck. wir bleiben auf dem Radweg neben der Straße bis hinauf zur Wallfahrtskirche. Hier lohnt eine Pause oder Einkehr in der Kirche oder in der Klosterwirtschaft.
Nach der Kirche weiter aufwärts bis zum Mitterggstadel mit dem schönen kleinen Weiher, der zur Zeit von sehr vielen Kröten, der Fortpflanzung wegen, aufgesucht wird. Beim Mittereggstadel kann man in der Sonne sitzend auf den vielen Rastmöglichkeiten am Wasser oder beim Stadel gut Brotzeit machen, wenn man sich selbst versorgt und seine Brotzeit mitbringt. Zur Waldkapelle geht es zunächst schön bergab, dann steigt die Forststraße steiler an und endet für uns weiter oben im Wald. Jetzt zweigt links der anstrengendste Teil der gesamten Tour an. Es ist steil und steinig und verlangt die Beherrschung seines Fahrzeugs. Am Ende der Strecke deponiert man sein Rad unter einer Felswand und steigt zu den Sitzgelegenheiten des Chiemseeblicks hinab. Eine grandiose Aussicht ist die Belohnung für die Strapazen.
Zurück fuhren wir zur Waldkapelle und zum Mittereggstadel um unsere besagte Brotzeit einzunehmen.
Danach ging es abwärts nach Bergen. Gleich nach dem Abzweig links geht die Forststraße in einen unschwierigen Trail über, ehe sie dann unschwierig nach Bergen abläuft. Im Tal angekommen befuhren wir den sehr schönen und empfehlenswerten Kapellenweg hinüber nach Bad Adelholzen. Bei den Alpenquellen vorbei fuhren wir hinauf zur kleinen Kirche beim früheren Friedhof mit der Primusquelle. Jetzt ging es noch einmal aufwärts durch den Wald zur Schillereiche und über Reuten und Osterham zurück nach Siegsdorf, hinab zur Traun und dann weiter über Haunerting, Gastag, Traundorf, Lohhoisl und Seiboldsdorf zurück zum Ausgangspunkt.
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