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Technical data

Distance65,0 km Height670 m Way down430 m Duration04:00 h:m Date02.09.2026
Scores Author Landscape Fun factor Fitness Technique

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66 Views Scores 0 Downloads Average
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Von Salzburg nach Hallein zu fahren ist über beide Salzachseiten ohne größere Orientierungsarbeit leistbar. Angeregt durch verschiedene Einträge, insbesondere von "Herzi" wollten wir die endlosen Salzachkais Salzburg im Ortsbereich Elsbethen in Richtung Glasenbach - Hinterwinkler Straße nach dem Wiestalstausee verlassen und mit diesem Schlenker dem Ziel Hallein eine Bergnote hinzufügen. Diese Abwandlung der Strecke hat sich gelohnt, denn das Hinterwinkler Gebiet ist ein wahres Refugium an schönen Eindrücken und besonders dann das Befahren der alten Wiestalstraße hinunter in die Salz- und Kulturstadt Hallein So konnte die Rückfahrt direkt am Salzachufer entlang zumindest bis zum Ortsteil Elsbethen als Neuland betrachtet werden.

Teil I: Von Deutschland aus startet man an beliebigen Stellen, für uns die beste, war am kostenlosen Parkplatz am Aumühlweg direkt am Sportpark von Freilassing. Es gibt einen größeren PP (Lobmayer) direkt nebenan, der liegt jedoch voll in der Sonne. Um dem auf der Grenzlinie Deutschland/Österreich beim Überqueren der Saalach folgenden Rad-Straßenwirrwarr entspannter entgegen zu treten, legten wir zu Beginn der Tour einen kleinen Schwenk zum Ausee, sozusagen zum Einradeln ein. Danach erfolgte die Anfahrt über einen Teil des Saalachspitzes hinüber zur Salzach. Am Weg Auenlandschaft mit Baggerseen bei Liefering und an der Schmiedinger Straße. Nun läuft es nur noch geradeaus südwärts an der Salzach entlang. Beim Kraftwerk lohnt ein kurzer Brückenstopp. Man blickt nordseitig nach Maria Plain, südseitig zur noch entfernten Salzburger Altstadt. Beim Müllner Steg lohnt es die Seite zu wechseln, denn das Gewusel und Gedränge auf der Mönchsbergseite ist zu groß.

Teil II: So fahren wir jetzt auf der orographisch rechten Seite der Salzach über den Giselakai - Ignaz Harrar Kai - Markatkai hinaus bis zum Ortsteil Elsbethen. Jetzt geht es links aufwärts nach Glasenbach am Klausbachweg. Über Vorderfager erreicht man die Hinterwinkler Straße. Dieser Teil der Tour ist ganz besonders schön und man glaubt kaum, dass man wenige Kilometer aus der Stadt heraus Bergland mit grandioser Aussicht betritt. Tennengebirge-Watzmann-Staufen, alles nahe beisammen und natürlich der Untersberg auf der gegenüberliegenden Salzachseite. Klare Gebirgsluft und im schönem und leichten Hügelauf und Hügelab geht es hinunter zum Wiestalstausee.

Teil III: Die Wiestalstraße hatten wir mit viel Verkehr befürchtet, was nicht eingetreten ist. Zudem sind an der rechten Straßenseite immer wieder Ausbuchtungen, die man gut für einen Fotostopp etc. nutzen kann. Leider zeigt der Stausee im Moment ein jämmerliches Bild. Nur ein kleines Rinnsal im nördlichen Teil läßt einen Stausee vermuten. Die Bachzuläufe von der linken Bergseite sind alle trocken und woher soll dann der Stausee sein Wasser bekommen? Erst so ab der Mitte des Stausees ist ein Fragment des Sees zu sehen und zur Staumauer hin wieder nur ein eher kleiner Fluß. An der Staumauer ein großes Verbotsschild wonach die Alte Wiestalstraße von März bis Oktober 2026 gesperrt ist. Eine gerade angereiste Canyoning Gruppe mit jungen Mädchen konnten uns keine weiteren Auskünfte dazu geben. Also fuhren wir vorsichtig in die Verbotszone ein und fragten bei den ersten Häusern nach den Verbotsregeln. Eine Hausbesitzerin meinte, es fahren viele Biker durch und keiner kommt zurück, also werden sie wohl durchgelassen. Ausserdem seine die Bauarbeiten schon fast zu Ende. Also fuhren wir bis zur nächsten Verbotsschildansammlung und hier war Radfahren explicid verboten. Also stiegen wir ab und schoben die Räder bis zu einem Bagger der am Rand stand. Der Fahrer war uns wohlgesonnen und winkte uns durch. So fuhren wir beruhigt diesen schönen Teil der Alten Wiestalstraße zu Ende bis hinunter über Hinterwiestal-Vorderwiestal-Oberalm bis hinein nach Hallein. Ein reiner Bikegenuss.

Teil IV: Hallein war erreicht und wir hielten uns an die vorhandene Beschilderung, die jedoch nicht immer schlüssig war. Wir kamen dann aber gut hinein bis zur Altstadt. Jetzt erst legten wir am Salzachkai eine Brotzeit ein und verspeisten unsere im Rucksack verstauten Brote, Bretzn, Käse und Marzipan und Schoko. Süßigkeiten eher spärlich, denn im Zentrum der Altstadt wartete auf uns noch eine Einkehr mit Eis und Capu etc. Der Möglichkeiten gibt es gar viele. Wir gingen zu Fuß in der Altstadt umher. Hier sollte man mehr Zeit mitbringen. Ein andermal vielleicht.

Teil V: Die Rückfahrt aus der Altstadt heraus über die Stadtbrücke zur Münzner Promenade und über die Kühbrücke auf die Insel mit der Alten Saline und zurück über die Heidebrücke, einfädeln auf die rechte Salzachseite. Hier befinden sich auch Service Stationen, wir befinden uns am Tauernradweg.

Teil VI: Die Rückfahrt am rechten Salzachufer gleicht einer langen geraden Fahrt im Auwald. Angenehm schattig und links immer wieder Ausblicke auf den Fluß. Gegenverkehr kaum wahrnehmbar. Anders dann in Elsbethen, man merkt sofort den zunehmenden Verkehr auf dem Radweg, der in manchen Bereichen, speziell bei den Brücken eine Trennung zwischen Radfahrern und Fußgängern vornimmt. Eine Trennung auch für E-Scooter wäre wohl wünschenswert, denn die stellen offensichtlich ihre eigenen Regeln auf. Diese Unsitte ist speziell da besonders negativ auffallend, wo es Engstellen gibt. Sie können offensichtlich nicht absteigen oder anhalten und zwitschen überall durch und vorbei, es wird links und rechts überholt. Das gilt für manche Radler aber auch! Ein Greuel, Aufpassen ist angesagt.

Ab nun geht es auf der Anfahrtstrecke zurück, lediglich der Seitenwechsel findet etwas weiter unten statt als bei der Hinfahrt. Auch die Rückfahrt dehnten wir noch weiter nach Süden im Bereich Treppelweg zum Saalachspitz aus und fuhren an der rechten Saalachseite zur Saalachbrücke und an der Saalachstraße entlang zurück zum schönen Parkplatz am Aumühlenweg.

Fazit: Eine ungewohnte, meisst auf ebener Strecke zu fahrende Tour mit einem Abstecher hinauf, ging für uns Mountainbiker zu Ende. "Es war sehr schön und hat uns sehr gefreut (Zitat von Kaiser Franz Josef)"

 

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Minimum height 409 m Maximum height 677 m Detailed view

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Track: Freilassing-Salzburg-Hinterwinkl-Wiestalstausee-Hallein-Salzburg-Freilassing
Type: Mountain bike
Distance: 65,0 km
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Score: Landscape Fun factor Fitness Technique