Die Bischlinghöhe, ein 1834 m hoher Gipfel oberhalb von Werfenweng war eigentlich unser Ziel. Aber weit gefehlt: Sie ist für Radfahrer tabu. 2009 war diese Fahrt noch möglich (siehe >>hier<<), und 2019 war eine andere Auffahrt (siehe >>hier<<) gesperrt. Also blieben wir diesmal auf der ausgeschilderten Zaglau Runde. Sie ist dennoch auch ohne Gipfel zu empfehlen, vor allen Dingen auch deshalb, weil eine Vielzahl von Almen zur Rast einladen. Und das Panorama zu den Kalkzacken des Tennengebirges ist auch so unübertrefflich.
Start war für uns an dem kostenfreien Parkstreifen der Gleitschirmflieger kurz nach Werfenweng. Zuerst zur Talstation der Kabinenbahn, die auf die Bischlinghöhe raufführt. Dort bereits beginnt die mit 01 ausgeschilderte Rundtour. Bei einer Höhe von 1460 m besteht die Möglichkeit zur Auffahrt zur Dr. Heinrich-Hackel-Hütte, die jetzt Söldenhütte heißt. Ein kurzes Stück ist sehr steil und schottrig, deshalb bei Technik 3 Sterne. Alles andere ist einfach zu fahren.
Weiter geht’s an verschiedenen Almen vorbei bis ein Wegweiser auf Höhe 1560 m auf die Möglichkeit der Variante Frommalm hinweist. Hin und zurück sind es 5 ½ km und 160 Hm, eine Einkehr auf der Frommer-Niederalm ist zu empfehlen. Nach der Rückfahrt nun noch zur Moosalm und vorbei an der Schipplhütte zum Anton-Prokschhaus, alles Gelegenheiten zu einer kleinen Kaffeepause.
Mit einem Minianstieg Nähe Strussingalm, die vor der Freilassinger Hütte liegt, geht’s nur noch bergab. Ein anspruchsvoller Trail ist noch möglich, der jedoch später gesperrt ist. Im Bereich des Tourenskiaufstiegs ist ebenfalls noch ein Abkürzer gut zu fahren, bevor wieder die Teerstraße in Zaglau erreicht ist. Ich spare mir eine nähere Beschreibung unseres Wegs, folgt einfach dem Track!
Die Aufzeichnung meines Garmin: 24 km, 2 ¼ Std. Fahrt, knapp 1000 Hm.
Bin neugierig, welche Straßen das nächste Mal gesperrt sind. Also Augen auf oder mit dem MTB in Bayern bleiben.

Eine Schande, diese vielen Sperrungen
wieder einmal hast Du treffend den Missstand genannt, der uns in der Region Salzburg immer wieder entgegenschlägt. Man mag wirklich nicht mehr zum Mounatinbiken in unser Grenzgebiet auf österreichischer Seite fahren. Sollen sie ihre eigenen Leute melken, bleiben wir lieber dahoam!!!! Die paar Radler hätte die Bischlinghöhe sicher noch verkraften können. Tausende Gleitschirmflieger finanzieren offensichtlich die Gondelbahn, während wir Radler nur den Boden zerstören....