Eigentlich ein unfreiwillige Canyontour. Ziel war eine im Rother-Reiseführer vorgeschlagene Runde in der Nähe von Poros. Wir mussten unser Ziel, die Runde so zu gehen aufgeben. Ein Durchkommen im stacheligen Dickicht war alles andere als erbauend.
Ausgangspunkt war das Mykenische Hügelgrab bei Tzanata, sogar zu finden auf einem Wegweiser an der Hauptstraße. Bis kurz vor dieser bedeutenden Ausgrabungsstätte ist die Straße sogar geteert. Doch die gesamte Anlage ist eingezäunt, es wird dort gebaut / renoviert. 2027 soll es fertig sein, laut Bautafel sind Kosten in Höhe von 1.764.617,82 € (!!!) veranschlagt.
Gleich hinter der Baustelle geht’s zuerst durch einen Olivenhain, dann quer durchs Unterholz. Alles andere als ein Vergnügen. Wir waren froh, als endlich der Abstieg in den Bachlauf möglich war.
Diesem Bachlauf folgten wir bis zu einem Hochwasser-Wehr kurz vor Poros. Hier gings nicht mehr weiter. Der Aufstieg zum Originalweg war ebenso wie zuvor das Buschwerk fast undurchdringlich. Wir kehrten um.
Zurück gings dann zunächst auf gleichem Weg. Wir blieben aber dann im Bachlauf „Canyon“ bis eine Brücke zu sehen war. Auf ihr queren und in wenigen Minuten zum Ausgangspunkt zurück.
Bis auf wahnsinnig wuchtige Bäume am Schluchtrand kann man die Wanderung vergessen. Wenn der Bach nicht ausgetrocknet ist, soll er unbegehbar sein. Auch das ganze Ambiente ist alles andere als berauschend, denn viel Abfall und Plastik (sogar ein abgetrennter Ziegenkopf zierte unseren Weg) befindet sich in der Schlucht.
Die Aufzeichnung meines Garmin: 5 km, 2 Stunden in Bewegung, 140 Hm
Grundsätzliches zu unseren Wanderungen auf Kefalonia habe ich auf einer eigenen Seite (siehe>>hier<< ) zusammengefasst, um mich nicht wiederholen zu müssen
Weitere Informationen unter
https://de.wikipedia.org/wiki/KefaloniaTour Galerie
Tour Karte und Höhenprofil
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