Die hier vorgestellte Tour habe ich im Wesentlichen schon vorgestellt: https://www.gps-tour.info/de/touren/detail.183160.html. Der lange Abwärts-Hatscher von der Thorau Alm hinunter zur Glockenschmiede und dann der weitere Flach-Hatscher nach Brand zum Parkplatz, ist nicht nach meinem Geschmack und brauchte dringend eine Änderung. Beim Abstieg von der Thorau findet man am unteren Ende des Almgeländes zwei Hinweistafeln auf der rechten Seite mit einer Alternative nach Brand in blau (2 Std.) und rot 1 1/2 Std.). Wir entschieden uns für den kürzeren Weg der auch mit "Salzalpensteig" beschildert ist.
Vom immer noch kostenlosen Parkplatz in Brand, über den Einstieg zum Märchenwald und dann weiter steil aufwärts auf dem Salzalpensteig folgten wir der bereits vorgestellten Tour. Kurz vor der Rückkehr vom Steig zur Straße rechts, entschieden wir uns für den ebenfalls nach rechts führenden Pfad der mit einer Leitplanke vor dem Abgrund gesichert ist. Diesen Abkürzer kann ich nicht empfehlen: Er ist sehr nass und teilweise im Geländeabrutsch befindlich. Besser ist es der Ausschilderung Richtung Hochfelln geradeaus zu folgen und etwas weiter oben, direkt an die Straße einzumünden. Auch dort sind Leitplanken zum Geländeschutz angebracht. Nach der rechts liegenden Geieralm mit dem holzgeschnitzten, wahrscheinlich namengebenden Geier, erreicht man das Almgelände der Nesselauer Alm. Nun wird es richtig steil und über das Almgelände leicht links haltend, geht es den Felsen zu und in etwa einer halben Stunde erreicht man dann den gekennzeichneten Überstieg zur Thorau Alm. Nun zieht sich der Steig am Hang entlang unter einer steilen Felswand und später noch einmal ansteigend, hinüber in den Thoraugraben, der abwärts zur Thoraualm führt. Wir nehmen gerne dann noch ein Stück aufwärts, um die letzte Alm am oberen Almgelände als Brotzeitplatz in Anspruch zu nehmen. Selbstverständlich ist die Alm wieder so zu verlassen, wie man sie vorgefunden hat.
Der Rückweg durch das Almgelände abwärts ist schnell geschafft, dann ist der Einstieg in den eingangs beschriebenen Salzalpensteig Teil 2 geschafft. Ab den Hinweistafeln geht es nach wenigen Metern links in den Salzalpensteig hinein. Er zieht sich oberhalb der talwärts zur Glockenschmiede führenden Forststraße, wunderschön am Hang entlang. Es gibt keinerlei schwierige Stellen, der Weg ist in einem einwandfreien Zustand. Etwas später zieht der Weg nach rechts und aufwärts. Jetzt gibt es eine Vielzahl von Wurzeln die quer über den Weg verlaufen und einem zum Stolpern bringen könnte, ebenso nach Erreichen des Scheitelpunkts abwärts. In einem Zick-zack geht es hinunter bis ein breiter Wirtschaftsweg zur Bergstraße zurückführt. Im nachmittäglichen Gegenlicht waren die Hinweise an den Bäumen nicht immer sofort erkennbar, aber das geübte Auge findet den Waldpfad auch so.
An der Bergstraße angekommen könnte man wieder in den rechts steiler abwärts führenden Salzalpensteig nach Brand einsteigen. Da aber bereits der Hinweg sehr stark mit Laub bedeckt war und darunter verlaufende Wurzeln und nasse Stellen Rutschpotential beinhalteten, blieben wir auf der Straße die beim Butzenwirt vorbeiführt, abwärts nach Brand.
Die Strecke wird bei "Komoot" als "Schwierige Tour" bezeichnet.
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