Bad Bodenteich – Hansestadt Uelzen – Bad Bevensen – Hansestadt Lüneburg – Winsen (Luhe) – Salzhausen – Soltau – Unterlüß – Bad Bodenteich
Tourübersicht
Die Ilmenau-Luhe-Rundtour ist eine Erlebnistour entlang der Flüsse Ilmenau und Luhe. Sie führt durch den nördlichen Teil der Lüneburger Heide auf abgeschiedenen Radwegen und verkehrsarmen Straßen. Unterwegs warten Sehenswürdigkeiten, historische Stätten und Aussichtspunkte. Die Tour bietet viel Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt der Region. Ideal für Naturliebhaber und Outdoor-Enthusiasten, die eine norddeutsche Heidelandschaft mit moderaten Anstiegen, Rastmöglichkeiten und informativen Stopps genießen möchten.
Um dir die Erkundung der Flüsse Ilmenau und Luhe auf einer Rundreise zu ermöglichen, wurden zwei eigenständige Touren zu einem zusammenhängenden Routenverlauf kombiniert.
Der Start- und Endpunkt der Tour, wie in der Tourdokumentation beschrieben, ist der Parkplatz an der Burg Bodenteich.
Da es sich um eine Rundroute handelt, kannst du die Tour aber auch an jedem anderen Ort entlang der Strecke beginnen und beenden – ganz wie es dir am besten passt.
Bitte beachte, dass es in der ländlichen Region außerhalb der größeren Orte nicht immer Unterkünfte, Restaurants oder Supermärkte gibt.
Die Etappenlängen und die damit zusammenhängenden Übernachtungsorte wurden so gewählt, dass auch ausreichend Zeit für Besichtigungen bleibt und am Etappenziel Hotels oder Pensionen vorhanden sind.
Die Etappenlängen für den ersten und letzten Tag sind kürzer geplant, dadurch besteht die Möglichkeit dass eine An- und Abreise mit dem Auto oder der Bahn am gleichen Tag möglich ist.
Es ist aber empfehlenswert, schon vor dem ersten Etappentag anzureisen. So hast du ausreichend Zeit den Marktflecken Bad Bodenteich mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und dem Kurpark am See zu erkunden.
Etappe 1: Bad Bodenteich – Hansestadt Uelzen
26 km / 120 Höhenmeter
Der Startpunkt Burg Bodenteich leitet dich auf eine abwechslungsreiche erste Etappe durch malerische Orte und vorbei an geschichtsträchtigen Bauwerken.
Zunächst führt die Route über Kucksdorf, wo der Infopunkt „Dorf als Lebensraum“ Einblicke in das traditionelle Dorfleben gibt. Weiter geht es nach Wieren, das mit der Feldsteinkirche aus dem Hochmittelalter und der Wassermühle zu einer kleinen Rundtour durch den Ort einlädt.
Auf dem Weg entlang am Elbe-Seitenkanal erreichst du die Schleusengruppe Uelzen, eine der größten Binnenschifffahrtsschleusen Deutschlands – ein Highlight für Schiffs- und Technikliebhaber.
In Uelzen angekommen passierst du interessante Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus mit dem davor befindlichen Stadtrelief, die Stadtmauer und kommst schließlich am markanten Hundertwasserbahnhof an.
Von dort führt dich die Route weiter durch die Innenstadt, vorbei am ältesten Fachwerkhaus und zur Heiligen-Geist-Kapelle, bevor du wieder zurück in das städtische Zentrum findest.
Zum Abschluss der Etappe bietet sich eine Besichtigung der Marienkirche mit einem von Uelzens Wahrzeichen, dem „Goldenen Schiff“ an. Ergänzend lohnt ein Blick auf das Ulenkörper-Denkmal, das Alte Rathaus-Gebäude und die Ratsweinhandlung, die das historische Flair der Stadt abrunden.
Etappe 2: Hansestadt Uelzen – Hansestadt Lüneburg
51 km / 240 Höhenmeter
Kurz nach dem Verlassen von Uelzen kannst du die Morgensonne am Rauchhaus am Oldenstädter See genießen.
Entlang des Elbe-Seitenkanals führt deine Route zum Jastorfer See. Wenn du die Treppe zum Elbe-Seitenkanal hinaufsteigst, wirst du mit einem herrlichen Blick über die Region belohnt und von der am See befindlichen Beobachtungsstation bekommst du einen Eindruck vom Leben rund um den Jastorfer See.
In Klein Bünstorf wird die Ilmenau erneut überquert und es folgt die Bünstorfer Heide, ein Kleinod, das zu den schönsten Heideflächen in der Lüneburger Heide gehört.
Entlang der Ilmenau erreichst du Bad Bevensen. Der Kurpark mit Jod-Sole-Therme und die liebevoll gestaltete Innenstadt laden zu einer Pause ein.
Weiter geht die Tour über Bienenbüttel und Deutsch Evern in die Hansestadt Lüneburg, Ziel der zweiten Etappe.
Bei der Rundtour durch die Hansestadt genießt du die unvergleichliche Kulisse der liebevoll restaurierten Altstadt und stößt auf Kunstschätze vergangener Epochen.
Etappe 3: Hansestadt Lüneburg – Salzhausen
58 km / 120 Höhenmeter
Am Morgen des dritten Etappentages verlässt du die Hansestadt Lüneburg in nördlicher Richtung und machst bereits nach kurzer Zeit in Bardowick einen Schlenker zum Nikolaihof und zum Dom St. Peter und Paul. Der Nikolaihof wurde erstmals 1251 als „Haus der armen Kranken“ in einer Urkunde erwähnt.
Es folgt das malerische Dorf St. Dionys, und in Oldershausen befinden sich mehrere Hofanlagen des 17. bis 19. Jahrhunderts.
Die Vielfalt der Natur in der Winsener Elbmarsch kannst du auf dem kommenden Abschnitt erleben, bevor du am Fähranleger Richtung Zollenspieker den Blick auf die Elbe genießt.
In Winsen (Luhe) erkundest du die Altstadt bei einer kleinen Runde. Blaufärberhaus, Marstall, Rosengarten und Wasserschloss sind in deinen Streckenverlauf eingebunden.
Die knapp 20 km lange Schlussetappe führt dich in den Winsener Ortsteil Bahlburg, dessen Name von einer Befestigungsburg aus dem achten Jahrhundert zeugt, und zur Jugendstilvilla „Haus Schnede“, bevor du in Salzhausen den Tag beendest.
Etappe 4: Salzhausen – Soltau
62 km / 470 Höhenmeter
Der Paaschberg mit seinem Aussichtsturm ist das erste Ziel des vierten Etappentages. Von hier hat man einen herrlichen Blick hinein in das Luhetal mit Luhmühlen, dem weltweit renommierten Standort für die internationale Vielseitigkeitsreiterei.
Nachdem du Oldendorf (Luhe) durchfahren hast, folgt ein kleiner Abstecher nach Amelinghausen mit Lopausee und Lopaupark. Der Lopausee ist auch jedes Jahr der Rahmen für den Start des Heideblütenfestes, der Krönung der Heidekönigin, mit der Veranstaltung „Der See brennt“.
Kurz vor Bispingen wird der eigentliche Luhe-Radweg abermals verlassen, um den Snow Dome, das Kartcenter, das verrückte Haus und das Abenteuer Labyrinth in die Tour einzubinden.
Im Ortskern von Bispingen angekommen laden dich die zahlreichen Cafés und Restaurants nicht nur zu einer Pause ein, sondern auch eine Besichtigung der „Ole Kerk“ ist lohnenswert.
Weiter geht es zur Luhe-Quelle, deren Wasser unterirdisch verläuft und im Quellbereich nicht sichtbar ist.
Von der Quelle sind es anschließend noch ca. 15 km bis nach Soltau. Vorbei an der Soltau Therme und durch den Böhmepark erreichst du die Innenstadt von Soltau, die zu einer Besichtigungstour einlädt.
Etappe 5: Soltau – Unterlüß
58 km / 300 Höhenmeter
Die fünfte Etappe dieser abwechslungsreichen Rundtour zeichnet sich durch die wunderschöne Heidelandschaft mit ihren malerischen Dörfern aus.
Soltau verlässt du in südlicher Richtung, kommst am Campingplatz Imbrock vorbei und fährst anschließend in östlicher Richtung, zwischen den Truppenübungsplätzen Bergen und Munster über Wietzendorf zum Wietzer Berg mit dem Löns-Stein. Dort soll der berühmte Heidedichter Hermann Löns viele Male die Ruhe und Natur der Heide genossen haben.
In Müden (Örtze), bekannt auch als „Perle der Südheide“ angekommen, bietet sich eine längere Pause an, denn idyllische Fachwerkbauten, der malerische Heidesee, eine historische Wassermühle und der beliebte Wildpark Müden laden zum Verweilen ein.
Ein absolutes Muss ist kurz darauf auch das Luftbrückenmuseum Faßberg, das an die entscheidende Rolle des Fliegerhorstes während der Berliner Luftbrücke 1948/1949 erinnert. Mit Originalexponaten, einem Rosinenbomber und multimedialen Präsentationen tauchst du tief in diese geschichtsträchtige Zeit ein.
Die ca. 15 km lange Schlussetappe des heutigen Tages führt über den 94 m hohen Faßberg in den Zielort Unterlüß.
Etappe 6: Unterlüß – Bad Bodenteich
42 km / 150 Höhenmeter
Knapp 10 km sind es bis zum ersten Ziel des heutigen Tages, dem Museumsdorf Hösseringen. Im Freilichtmuseum wird seit 1975 die Geschichte der Region erzählt. In den historischen Gebäuden und Dauerausstellungen gibt es viel Wissenswertes und Spannendes zu bestaunen.
Auf dem weiteren Weg in Richtung Suderburg sind der Aussichtsturm zwischen Hösseringen und Räber sowie der Hardausee in den Streckenverlauf eingebunden. Der Aussichtsturm hat in ca. 32 m Höhe eine Aussichtsplattform, die dir am letzten Tag deiner Rundreise noch einmal herrliche Ausblicke auf die Heideregion gewährt und am Hardausee kannst du bei einer Pause die Idylle genießen.
In zügigem Tempo geht es jetzt auf verkehrsarmen Straßen weiter zum Start- und Endpunkt dieser facettenreichen Radtour, Bad Bodenteich.
Vorbei am Waldbad, das in den Sommermonaten noch zu einer Abkühlung einlädt, führt die Rundtour zum Parksee und der Amtmann von Bad Bodenteich begrüßt dich kurz vor dem Erreichen des Etappenzieles.
Hinweis:
In die digitalen Daten der Tour (GPX-Track) sind die Sehenswürdigkeiten eingebunden. Aus diesem Grund weichen die digitalen Daten an einigen Stellen von der Radwegbeschilderung ab.
Ulteriori informazioni sotto
https://www.elm-freizeit.de/Galleria itinerari
Mappa itinerario e altimetria
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